KSV Bad Lausick zeigte mit gleich zwei Mannschaften seine geballte Teamkraft

Bericht zur 1. Runde Sachsenliga Kraftdreikampf 2026 in Bautzen

Bad Lausick stemmt sich gegen die Liga-Elite

Lesedauer: circa 5 Minuten

Bautzen. Wenn Eisen klirrt und Kilos über Platzierungen entscheiden, dann ist Sachsenliga-Zeit. In Bautzen fiel am Samstag, den 31. Januar der Startschuss zur neuen Saison im Kraftdreikampf – und der Kraftsportverein Bad Lausick war mittendrin. Mit gleich zwei Mannschaften reiste der Kurstadtverein zur ersten Runde in die Oberlausitz und stellte sich beim ausrichtenden KBV Bautzen der geballten Konkurrenz aus Dresden, Bautzen, Chemnitz und Leipzig sowie weiteren Vereinen. Am Ende stand vor allem eines fest: Bad Lausick ist bereit für diese Liga. Die erste Mannschaft des KSV Bad Lausick präsentierte sich als eingespieltes Quartett, das weniger auf spektakuläre Einzelrekorde setzte, sondern auf Konstanz, taktische Disziplin und mannschaftliche Geschlossenheit. Mit 1.150,58 Punkten belegte das Team einen respektablen Platz 4 im engen Mittelfeld einer in diesem Jahr äußerst stark besetzten Sachsenliga-Runde. Auch die zweite Mannschaft des KSV Bad Lausick wusste zu überzeugen – insbesondere mit Blick auf die Zukunft. Das junge Trio sammelte 966,89 Punkte und stellte unter Beweis, dass im Verein kontinuierlich Aufbauarbeit geleistet wird.

Team 1 überzeugt mit Geschlossenheit und Erfahrung

Fabian Keck zeigte einmal mehr, warum er zu den neuen Top-Performern des Vereins zählt. Mit einem Total von 600 Kilogramm – bestehend aus sauber ausgeführten 202,5 kg in der Kniebeuge, 160 kg im Bankdrücken und 237,5 kg im Kreuzheben – sammelte er 393,14 DOTS-Punkte und war damit punktbester Lausicker des Tages. Dicht dahinter folgte Steven Vierig, der mit kraftvollen 230 kg in der Beuge, 130 Kilogramm im Bankdrücken und 245 Kilogramm im Kreuzheben und einem souveränen Dreikampf-Total von 605 kg ebenfalls ein starkes Ausrufezeichen setzte. Seine 386,95 Punkte unterstrichen die Stabilität, mit der er durch den Wettkampf führte. Für wichtige Zähler sorgten zudem Ole Gretschel und Sven Kühne, die beide ihre Versuchsserien ohne größere Ausreißer nach unten absolvierten. Gretschel präsentierte sich besonders ausgeglichen: Mit 235 Kilogramm in der Kniebeuge, 125 Kilogramm im Bankdrücken und 252,5 Kilogramm im Kreuzheben brachte er ein starkes Dreikampf-Total von 605 Kilogramm in die Wertung (knackte damit erstmals die 600-Kilo-Marke) und sammelte 370,49 Punkte. Sven Kühne setzte derweil auf Routine und Nervenstärke. Seine gültigen Versuche über 195 Kilogramm in der Beuge, 147,5 Kilogramm auf der Bank und 200 Kilogramm im Kreuzheben summierten sich auf 542,5 Kilogramm, was ihm exakt 350,00 Punkte einbrachte. Genau diese Mischung aus Erfahrung, sauberer Technik und solider Leistungsdichte machte den Bad Lausicker Auftritt so wertvoll.

Nachwuchs und Perspektive in Team 2

Timo Plath übernahm hier die Rolle des Leistungsträgers der zweiten Bad Lausicker Mannschaft. Mit gültigen Versuchen über 190 Kilogramm in der Kniebeuge, 135 Kilogramm im Bankdrücken und 207,5 Kilogramm im Kreuzheben brachte er ein Dreikampf-Total von 522,5 Kilogramm in die Wertung und sammelte 331,59 Punkte – ein reifer, taktisch kluger Wettkampf ohne nennenswerte Wackler. Ihm folgten die Brüder Ivan Dolzhenko und Mykhailo Dolzhenko, die beide mit soliden Serien überzeugten und wertvolle Erfahrungen auf Sachsenliga-Niveau sammelten. Ivan steuerte mit 190 Kilogramm in der Beuge, 117,5 Kilogramm auf der Bank und 187,5 Kilogramm im Heben ein Total von 490 Kilogramm sowie 318,82 Punkte bei. Mykhailo zeigte sich ähnlich konstant und erreichte mit 177,5 Kilogramm in der Kniebeuge, 125 Kilogramm im Bankdrücken und 192,5 Kilogramm im Kreuzheben ebenfalls 490 Kilogramm im Dreikampf, was ihm 316,48 Punkte einbrachte.

Ausblick

Der Auftakt in Bautzen hat gezeigt, dass der KSV Bad Lausick auf dem richtigen Kurs ist. Mit stabilen Leistungen und fehlerfreier Ausführung behauptet sich das Team in einer äußerst engen Sachsenliga. Da sich die besten vier Mannschaften für das Finale qualifizieren, bleibt Bad Lausick Team 1 nach der Hinrunde in aussichtsreicher Position und in direkter Reichweite zu den Finalplätzen. Entscheidend wird sein, die gezeigte Konstanz in den kommenden Runden zu bestätigen und gezielt weitere Punkte zu sammeln. Gleichzeitig sammelt die zweite Mannschaft wertvolle Erfahrung und stärkt die sportliche Basis des Vereins. Gelingt diese Balance weiterhin, ist der Finaleinzug ein realistisches Ziel – und der nächste, logische Schritt für den Kraftsport in der Kurstadt.

Ergebnisse nach der Hinrunde (31.01.2026):

  1. USV TU Dresden – Team 1 (1.294,14 Punkte)
  2. KBV Bautzen e.V. – Team 1 (1.230,62 Punkte)
  3. BSC Rapid Chemnitz – Team 1 (1.184,77 Punkte)
  4. KSV Bad Lausick e.V. – Team 1 (1.150,58 Punkte)
  5. Stemmclub Leipzig e.V. – Team 1 (1.123,74 Punkte)
  6. SV Rotation Langenbach e.V. – Team 1 (1.116,56 Punkte)
  7. Kraftsportfreunde Stoeckigt e.V. – Team 1 (1.046,08 Punkte)
  8. Geringswalder Handballverein e.V. – Team 2 (1.043,51 Punkte)
  9. SV 1919 Grimma Abt. Kraftsport – Team 1 (1.004,50 Punkte)
  10. USV TU Dresden – Team 2 (989,71 Punkte)
  11. Geringswalder Handballverein e.V. – Team 1 (978,08 Punkte)
  12. KSV Bad Lausick e.V. – Team 2 (966,89 Punkte)
  13. SV Rotation Langenbach e.V. – Team 2 (329,39 Punkte)

Außer Konkurrenz:
– KBV Bautzen e.V. – Team 2 (765,97 Punkte)

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